Interview mit Herrn Steinbeck - Produktmanager von absolute Ceramics

Herr Steinbeck, Sie sind seit März diesen Jahres in unserem Unternehmen. Wie sind Sie zu absolute Ceramics gekommen und was haben Sie zuvor gemacht?

Vor Beginn meiner Tätigkeit bei absolute Ceramics habe ich eine Ausbildung zum Zahntechniker und danach ein BWL-Studium an der Hochschule Heilbronn absolviert.
Im Anschluss habe ich im vertrieblichen Innendienst im Bereich der Kundengewinnung gearbeitet. Auf absolute Ceramics bin ich aufmerksam geworden, da das Unternehmen zukunftsträchtig ist und damit ein hohes Potential bietet.

Sie arbeiten in der Marketingabteilung – was sind Ihre Aufgabenfelder und was macht Ihnen am meisten Spaß?

Als Produktmanager übe ich eine Schnittstellenfunktion zwischen Produktion, Marketing / Vertrieb und dem Kunden aus. Als technischer und fachlicher Ansprechpartner liegt es in meinem Aufgabenfeld für bestimmte Problemstellungen abteilungsübergreifende und marktgerechte Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Großen Spaß macht mir das Projektmanagement, d.h. Vorbereitung, Planung, Durchführung und Monitoring von Projekten, von Anfang an bis zum Schluss zu begleiten und somit den Entstehungsprozess eines neuen Dentalproduktes hautnah mitzuerleben.

Was macht die persönliche Herausforderung bei Ihrer Arbeit aus?

Eine große Herausforderung stellt für mich das Zusammenführen der abteilungsübergreifenden Anforderungen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept dar.

Wie Sie bereits erwähnten, sind Sie Produktmanager bei absolute Ceramics. Auf welche neuen Produkte können wir uns in nächster Zeit freuen?

In naher Zunkunft wird sich das Produktportfolio um das absolute Ceramics Abform-Set erweitern. Der Zahnarzt findet in diesem speziell angefertigten Set insgesamt 20 Löffel für Ober- und Unterkiefer in unterschiedlichen Größen und Funktionsbereichen.

Welches Potenzial sehen Sie im absolute Ceramics matchpoint?

Für biodentis ist der absolute Ceramics matchpoint der nächste Schritt, um sich als Systemanbieter im Markt zu etablieren. Für die Zahnarztpraxis ist der absolute Ceramics matchpoint ein weiterer Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Der matchpoint ermöglicht es, wichtige Arbeitsschritte wie das Scannen der Abformung und die Modellation der Restauration innerhalb der Zahnarztpraxis durchzuführen. Neben den sich hieraus ergebenden wirtschaftlichen Vorteilen hat der Zahnarzt die Möglichkeit seine eigenen ästhetischen Vorstellungen innerhalb der Modellation zu verwirklichen.

Wie beurteilen Sie die Zukunft der Zahntechnik aus betriebswirtschaftlicher und aus zahntechnischer Perspektive?

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die Industrialisierung der Zahntechnik durch die CAD/CAM Technologie nicht mehr aufzuhalten. Gerade der zeitliche Aspekt und der damit einhergehende Kostenvorteil machen den in Deutschland gefertigten Zahnersatz wieder wettbewerbsfähig gegenüber den Konkurrenzprodukten aus Fernost.
Aus zahntechnischer Sicht gibt es nach wie vor Einschränkungen gegenüber der konventionell gefertigten Krone im Bereich der Okklusion. Die Zukunft sehe ich hier bei virtuellen Artikulatoren, die zukünftig auch eine dynamische Okklusion ermöglichen werden. Interessant finde ich auch die Entwicklungen im Bereich der digitalen Farbnahme, die meiner Meinung nach auch im CAD/CAM Bereich zukünftig eine immer größere Rolle spielen wird. Das Material der Modelle wird sich in Richtung Kunststoff entwickeln, die mit einer direkten Datenübertragung mittels Laser-Sinterverfahren direkt im Fertigungszentrum hergestellt werden. Damit wird der Wunsch nach einem gipsfreien Labor, sowie dem rein digital erstellten Zahnersatz verwirklicht.

Herr Steinbeck, wir danken Ihnen für das Gespräch.