Interview mit Markus Kalb



Was genau machen Sie als CNC-Programmierer?

Ich berechne die Schleifbahnen für Inlays, Teilkronen und Kronen. Wenn also die Abformung des Zahnarztes in unserer Produktion ankommt, findet die Modellierung des Zahntechnikers statt. Anschließend gelangt diese Arbeit zu mir und die Keramikblöcke werden mit dem entsprechenden Datensatz verarbeitet und daraus die Fräsbahnen für die Maschine berechnet.



Was ist der Unterschied zwischen Fräsen und Schleifen?

Beim Schleifen werden Werkzeuge mit Diamantierung verwendet. Diese werden vor allem für Inlays, Teilkronen und Kronen genutzt. Beim Fräsen werden geometrisch bestimmte Werkzeuge, etwa mit Schneiden, zur Herstellung von Zirkon-und Doppelkronen verarbeitet.



Was geschieht, wenn eine ungünstige Abformung verarbeitet werden soll?

Wenn die Geometrie eines Werkstückes nicht exakt ist, besteht die Gefahr, dass die Restauration bei der Fertigung bricht und somit eine neue Arbeit erstellt werden muss. Dies erhöht natürlich die Kosten und den Aufwand. Eine Doppelanfertigung kann man wie eine Sonderanfertigung sehen.



Wie viel Geschick und Genauigkeit benötigt man für den Umgang mit der doch sehr speziellen Form eines Zahnes?

Nun, es erfordert einiges an Geschick. Oft muss man die Schleifbahnen und das Endresultat schon vor der Berechnung im Kopf haben.



Welche Qualifikationen muss ein CNC-Programmierer mitbringen?

Er muss auf jeden Fall über technisches Interesse und Wissen verfügen sowie sehr engagiert in seiner täglichen Arbeit sein. Ein CNC-Programmierer ist dem Berufsfeld der Zerspanungsmechaniker zuzuordnen.



Was ist das Besondere, bei absolute Ceramics als CNC-Programmierer zu arbeiten?

Das Arbeitsklima ist sehr angenehm und die Tätigkeiten vielseitig. Vor allem der Umgang mit modernster Technik ist spannend und durch die ständigen Fortschritte in der Entwicklung ist man immer auf dem neusten Stand.



Herr Kalb, wir danken Ihnen für das Gespräch.