Da plastische und keramische Versorgungen nur erfolgreich sein können, wenn Füllungsmaterialien
und ihre Adhäsivsysteme korrekt eingesetzt werden, ist das Verständnis der Haftmechanismen von
besonderer Bedeutung – auch um deren Grenzen in der täglichen Praxis erkennen zu können. In
diesem Kurs werden daher die Grundlagen für eine korrekte Anwendung der aktuellen Adhäsiv-
systeme bei den verschiedenen Indikationsstellungen dargelegt und an extrahierten Zähnen geübt.
Hochspannend: Zusätzlich zu vielseitigen, praktischen Übungen können Sie die Adhäsivsysteme
mitbringen, mit denen Sie täglich in der eigenen Praxis arbeiten. Diese wenden Sie wie gewohnt im
Kurs an. In einer mobilen Scherkraft-Messapparatur kann anschließend das Ergebnis der Anwendung
direkt überprüft werden. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Adhäsivsysteme an einem
Kurstag miteinander zu vergleichen. Resultat: Neben allgemein und speziell vermitteltem Wissen zum
Thema, erlangen Sie am Ende des Kurstages die Erkenntnis, ob das eigene Adhäsivsystem den
klinischen Ansprüchen gerecht wird. Das eigene Vorgehen wird optimiert und damit dem Ziel einer
langzeitstabilen Versorgung Rechnung getragen.

Dr. Uwe Blunck
| Kursinhalt Haftmechanismen an Zahnhartsubstanz _Übersicht der Adhäsivsysteme _Selbstätzende Adhäsivsysteme Verarbeitungshinweise _Hinweise zur korrekten Anwendung _„Fehler vermeiden“ _Versorgung der Dentinwunde _Vorbehandlung der Kavität beim Eingliedern vollkeramischer Restaurationen _ Anwendung der Adhäsivsysteme bei speziellen Indikationen (adhäsive Stiftverankerung, Füllungskorrekturen) Praktische Übung _ Applizieren von Adhäsiven in Kombination mit der Etch&Rinse- Technik an dreiflächigen mod-Kavitäten extrahierter Zähne _ Überprüfung der eigenen Applikationstechnik an einer mobilen Scherkraft-Messapparatur |
Kurszeiten: _Samstag, 09:00 - 17:00 Uhr Fortbildungspunkte: 10 (gemäß BZÄK, DGZMK) Teilnahmebeitrag: € 395,- zzgl. Mwst. p.P. Im Teilnahmebeitrag enthalten ist ein Buffet und Getränke für Pausen. Sie erhalten ein entsprechendes Teilnahmezertifikat, das die 6 Fortbildungspunkte dokumentiert. 27.11.2010 München _biodentis Schulungszentrum, Weinstraße 4, 80333 München |
Immer mehr Patienten wollen sich den Wunsch nach einem perfekten Lächeln erfüllen und sind bereit,
hierfür auch höhere Kosten selbst zu tragen. Die moderne Zahnmedizin kann diese Wünsche nicht
zuletzt durch Keramikveneers erfüllen. Bei richtiger Indikation stellen Frontzahnveneers heute eine
bewährte und zuverlässige Restaurationsmethode dar. Keramische Verblendschalen gelten geradezu
als der Maßstab für die moderne ästhetische Versorgung. Sie bieten in vielen Fällen eine substanz-
schonende Alternative zur Überkronung und erfüllen daher auch den Anspruch an
präventionsorientierte Zahnheilkunde.
Anhand dokumentierter Patientenfälle aus der eigenen Praxis wird eine schlüssige Behandlungs-
systematik vorgestellt, die jedem Kursteilnehmer den Einstieg in diese faszinierende Behandlungs-
form erleichtern soll.
Dieser Hands on Workshop beschäftigt sich mit der praktischen Umsetzung der speziellen Präparations-
kriterien für Veneers – zunächst anhand einer Präsentation erläutert. Danach werden die einzelnen
Behandlungsschritte am Phantommodell demonstriert. Viel Zeit steht anschließend den Kurs-
teilnehmern im kleinen Kreis zur Verfügung, um in Ruhe unter Anleitung die Präparation von Veneers
und vollkeramischen Teilkronen selbst zu üben und dabei alle interessierenden Fragen zu stellen.
Auch auf die Provisorienherstellung und adhäsive Befestigung unter Kofferdam wird eingegangen.

Dr. Jan Hajtó
| Kursinhalt _Indikationsstellung _Materialwahl: Welche Keramiken, welche Befestigungsmaterialien? _Provisorienherstellung _Einfluss des Einsetzzementes und der Stumpffarbe auf die Farbe, Farbsteuerung mittels Keramik oder Komposit _Adhäsives Zementieren _Misserfolge und mögliche Ursachen _Der Kurs findet an Phantomköpfen und Frasacozähnen statt. Kurszeiten: _freitags und samstags, 9:00 - 18:00 Uhr Fortbildungspunkte: 10 (gemäß BZÄK, DGZMK) Teilnahmebeitrag: € 495,– zzgl. Mwst. p. P. |
06.03.2010 _München _ biodentis Schulungszentrum, Weinstraße 4, 80333 München 08.05.2010 _München _ biodentis Schulungszentrum, Weinstraße 4, 80333 München 29.10.2010 _München _ biodentis Schulungszentrum, Weinstraße 4, 80333 München Im Teilnahmebeitrag enthalten ist ein Buffet und Getränke für Pausen. Sie erhalten ein entsprechendes Teilnahmezertifikat, das die 6 Fortbildungspunkte dokumentiert. |
Vollkeramik erfordert spezielle Geometrien, um den Ansprüchen an statische und dynamische
Beanspruchungen gerecht zu werden. Die traditionellen Präparationsformen wurden bislang
lediglich modifiziert und nur geringfügig an die neuen Anforderungen adaptiert. Sie werden den
neuen Technologien und Materialien nicht ausreichend gerecht. Viele Bruchmuster deuten darauf
hin, dass gängige Präparationsweisen zum Versagen der Keramik geführt haben. Ziel dieses Kurses
ist die Auflösung traditioneller Denkmuster, das Erkennen von Strukturfehlern und die Vermittlung
von „keramikgerechtem Denken“. Im praktischen Teil werden sämtliche Präparationsformen in den
Indikationsstellungen am Übungsmodell trainiert.

Univ.- Prof. Dr. Gerwin Arnetzl
| Kursinhalt _ Verhalten von Keramik unter Belastung _ Keramikspezifische Aspekte der Formgestaltung _ Fehleranalyse bisheriger Präparationsformen _ Besonderheiten in den klinischen Indikationsstellungen _ Der Zusammenhang zwischen Präparation und Befestigungsmethode _ Praktische Präparationsübungen am Modell Kurszeiten: _freitags und samstags, 9:00 - 17:00 Uhr Fortbildungspunkte: 10 (gemäß BZÄK, DGZMK) Teilnahmebeitrag: € 555,- zzgl. Mwst. p. P. |
11.06.2010 _München _ biodentis Schulungszentrum, Weinstraße 4, 80333 München 09.10.2010 _München _ biodentis Schulungszentrum, Weinstraße 4, 80333 München Im Teilnahmebeitrag enthalten ist ein Buffet und Getränke für Pausen. Sie erhalten ein entsprechendes Teilnahmezertifikat, das die 6 Fortbildungspunkte dokumentiert. |